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reaktive Depression aufgrund chronischer Überlastung

Heute ist ein weiterer Tag, an diesem ich mich nicht wirklich gut fühle. Bin müde und gereizt. Fühle mich „down“. Dies ist aber normal bei einer Depression – der ärztliche Befund war ja auch nicht wirklich ein Burnout, sondern eine „reaktive Depression aufgrund chronischer Überlastung“. Einfachheitshalber sage ich den Personen in meinem Umfeld Burnout, weil dies viel fassbarer ist. Und auch schneller gesagt ist. Sogar für Wörter sind wir Personen zu faul! Und Schlussendlich ist es ja doch fast dasselbe, oder? Jedenfalls ist heute wieder einer dieser Tage, an diesen ich nicht wirklich mich fühle. Klar könnte ich jetzt sagen, die Antidepressiva zu reduzieren war zu früh und ich sollte wieder statt 50% wieder 100% der Dosierung nehmen. Aber ich möchte MICH fühlen und wissen, wie es mir WIRKLICH geht. Ich arbeite ja nur 50% und kann so mich mehr auf mich selbst „einlassen“ und meine „Wunden“ pflegen. Ich finde es schön, ist wieder meine breite Gefühlswelt hier und auch mein Einfühlungsvermögen. Nach einem Jahr volle Dosierung der Medikamente, ist es jetzt schön wieder die ganze Gefühlsfacette zu haben. Auch wenn diese manchmal traurig und schwer ist. Ich frage mich in solchen Momenten, ob es wirklich einmal besser wird? Ich denke schon. Es wird wieder der Moment kommen, in denen ich weiss dass alles gut kommt. Zurzeit hätte ich gern meinen Partner um mich. Würde gerne mit ihm lachen, ihn umarmen und einfach die Zeit geniessen, abschalten. Seine Nähe und sein Lachen gibt mir echt viel. Da er aber selbst – ich denke er hört es nicht gerne und deswegen konfrontiere ich ihn auch nicht damit – vor oder sogar schon in einem Burnout steckt, fehlt uns die Zeit, die Beziehung zu geniessen. Er wird vom Job gejagt und fällt am Abend nur noch Todmüde ins Bett. Da wir uns noch nicht solange kennen und die Vertrautheit nicht da ist wie in einer langjährigen Beziehung, ist es besser, lassen wir uns den Freiraum jeder für sich selber auf die Beine zu finden. Wie gestern so schön kommentiert wurde – nur zwei Einzelpersonen gibt ein WIR. Also schaue ich weiterhin darauf, dass ich mein Weg so gehe wie es mir gut tut – unabhängig von ihm. Klar er fehlt mir und es wäre so viel einfacher, von unserer Beziehung getragen zu werden – aber wir haben beide nicht die Kraft dazu. Daher haben wir unseren Kontakt enorm reduziert und werden uns jetzt fast für eine Woche nicht sehen. Und unser nächstes Treffen wird eher kurzgehalten sein. Ich weiss, ich wiederhole mich – vermutlich um es mir selbst zu verdeutlichen – aber diese Zeit für jeden selbst braucht es. Ich hoffe sehr, unsere junge Liebe hält diese Herausforderung aus und wir finden unseren gemeinsamen Weg zur Gesundheit und können eventuell endlich auch einmal unsere Beziehung geniessen. Wenn ich den Text überfliege, stelle ich fest – ich stehe noch nicht so in Zentrum von meinen Überlegungen, wie ich sollte. Stütze mich immer noch zu fest auf meine Beziehung ab, in welcher im Moment aber gar nicht viel kommen kann. Also – Ziel: Meinen Weg finden, für mich selbst die Zufriedenheit & Glück erhalten.

 

26.11.14 09:58
 


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